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Faktoren für einen „perfekten“ Espresso …


… eine qualitativ hochwertige Espressomaschine,

die allen Anforderungen gerecht wird.

… eine Espressomühle, die eine Einstellung des optimalen
Mahlgrads ermöglicht und nicht überhitzt, da dies den
Geschmack des Kaffees beeinträchtigt. 

… die Qualität des Wassers. Kalkarmes Wasser
(bis 4 Grad deutscher Härte), nicht sterilisiertes Wasser
verwenden. Kalk ist ein Geschmacksträger, ein gewisser Anteil an Kalk ermöglicht dem Kaffee, ein besseres
Aroma zu entfalten.

… die Wahl der Kaffeebohne. Wichtig ist die Verwendung einer guten Kaffeemischung, die nicht zu viele zerbrochene Kaffeebohnen enthält. Bei den meisten Kaffeemischungen wird der  aromatischen Sorte Arabica die kräftigere Sorte Robusta beigemischt, die eine schöne Crema gewährleistet.

Nun hängt das ganze von demjenigen ab,
der den Espresso zubereitet


Es gilt, den Kaffee und den Mahlgrad der Mühle auf die
Espressomaschine abzustimmen. Das Zusammenspiel
von Mahlgrad, Mahlmenge und Anpressung des
Kaffeemehls im Filterträger (Tampen) macht den
Barista aus.

Dosierung/ Mahlmenge


Bei zu wenig Kaffeemehl fließt das heiße Wasser zu schnell durch den Kaffee. Dadurch wird der Espresso nicht richtig extrahiert  und das Aroma kann sich nicht komplett entfalten.

Zuviel Kaffeemehl verursacht, dass das Wasser sich nicht gleichmäßig oberhalb des Kaffeemehls verteilt und der Espresso ebenfalls nicht richtig extrahiert wird.

Mit einem frisch gemahlenen Kaffee wird das beste Resultat in der Tasse erzielt.

Tampen

 

Es ist wichtig, dass ein gleichmäßiger Anpressdruck auf das Kaffeemehl im Filterträger erfolgt. Bevor der Filterträger eingespannt wird, die losen Kaffeereste auf dem Rand des Filterträgers mit der Hand abstreifen.

 

Tipp: Der Barista legt den Filterträger mit seiner runden Seite auf den Rand der Arbeitsplatte, um einen gleichmassigen Anpressdruck zu gewährleisten. (Winkel Filterträger zum Tamper = 90°).

Mahlgrad

 

Für die optimale Einstellung des Mahlgrades ist es wichtig zu versuchen, immer gleich fest zu tampen und auch die gleiche Mahlmenge zu verwenden.

 

Tipp: Bei der Einstellung der Mühle den Mahlgrad immer nur stufenweise oder gering verändern, um sich an das perfekte Ergebnis heran zu tasten.  

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